Über die Notwendigkeit
einer Theorie des Lateinlehrbuches


Bibliographische Angaben
  • Titel: Über die Notwendigkeit einer Theorie des Lateinlehrbuches
  • Autor: Beyer, Andrea
  • Tagungsband: C. Laschke, J. Stiller, T. Nesyba & U. Salaschek (Hrsg.): Herausforderungen, Befunde und Perspektiven interdisziplinärer Bildungsforschung (Berlin-Brandenburger Beiträge zur Bildungsforschung)
  • ISBN: 978-3631718377
  • Jahr:
  • Seiten: 189-217
  • Bemerkungen: bereits September 2017 eingereicht und begutachtet

Abstract

Wenn aus schulpolitischen Gründen der Sprachlehrgang im Lateinunterricht verkürzt wird, müssen die Lehrbücher entsprechend angepasst werden. Doch was ist aus fachdidaktischer Perspektive entbehrlich, was ist unverzichtbar? Und welche Kriterien muss ein Lateinbuch unter diesen veränderten Bedingungen erfüllen, damit die Lernenden das Ziel des Spracherwerbs, i.e. das Übersetzen originaler lateinischer Texte, überhaupt noch erreichen können? Folgerichtig befasst sich die dem Aufsatz zugrundeliegende Forschungsarbeit vorzugsweise mit der Analyse aktueller Lateinlehrbücher, um auf dieser Basis eine bisher fehlende Theorie des Lateinbuches zu entwerfen. Dass eine derartige Theorie notwendig ist, zeigen bereits erste Analyseergebnisse, die vor allem für die lateinischen Texte ein erhebliches Missverhältnis zwischen den sprachlichen Anforderungen am Ende des Spracherwerbs und zu Beginn der Originalliteratur belegen.